Art der Erkrankung:
Hierbei handelt es sich um eine chronishce oder akute Entzündung der Magenschleimhaut. Die Entzündung beschränkt sich meist auf die oberste Schicht des Bindegewebes. In einzelnen bzw. seltenen Fällen können dadurch größere Defekte mit Blutungen entstehen. Dabei erhöht sich dann auch das Risiko zur Entstehung eines Geschwürs.
Ursache:
Eine Magenschleimhautentzündung wird in mehrere Kategorien unterteilt.
Chronische Form:
Hier sind es am häufigsten Helicobacter pylori (Typ B) Viren die Ursache
seltener in der chronischen Form ist eine Autoimmungastritis (Typ A) hervorgerunfen durch Antikörper, welche sich gegen bestimmte Zellen der Magenschleimhaut richt.
zuletzt gibt es die chronische Gastritis noch auf Reaktion bestimmter Zubstanzen, hierzu zählen langjährig erhöhter Alkoholkonsum oder ein Gallenreflux.
Die akute Form einer Magenschleimhautentzündung wird hervorgerufen durch Kortison, Alkoholkonsum, Kaffee, Acetylsalicysäure, nichtsteriodale Antirheumatika, Stress, Verletzungen, Unfälle und nach Operationen.
Therapie:
Durch das Vermeiden der Aulöser der akuten Magenschleimhautentzündung, heilt diese meist ohne besondere Therapiemaßnahmen ab.
Die chronischen Formen der Gastritis, etwa die durch Helicobacter pylori (Typ B) Viren hervorgerufene Form benötigt eine Antibiotikatherapie. Unter Umständen ist auch eine Hemmung der Magensäureproduktion durch entsprechende Medikamente.
Bei Autoimmungastritis (Typ A) wird eine eventueller Vitamin B Mangel durch Infusionen kompensiert.
In allen Fällen der Magenschleimhautentzündung empfiehlt es sich auf die Auslöser zu verzichten, zu diesen zählen unter anderem Kaffee, Nikotin und Alkohl.
Selbsthilfe:
Bei der akuten Form für ein bis zwei Tage eine Zwieback-Tee Diät, danach Kartoffel und Gemüse als Aufbaunahrung.
Bei stressbedingter Gastritis, helfen Entspannungübungen am besten regelmäßig zum Ausgleich.