Art der Erkrankung:
Bedingt erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) durch chronische Störung des Glukosestoffwechsels mit eingeschränkter Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Körperzellen.
Im Kindesalter überwiegt der Typ-1 Diabetes
Im höheren Lebensalter der Typ-2 Diabetes
Durch Ausschaltung von Risikofaktoren (Bluthochdruck und Übergewicht) und guter, konstanter Blutzuckereinstellung vermeidet man Akutkomplikationen wie Unter- oder Überzuckerung.
Dadurch werden typische Folgeerkrankungen (wie Nieren, Augen und Nervenschäden) meist verzögert.
Ursache:
Typ-1 Diabetes
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Ist eine Autoimmunerkrankung, durch die schnelle fortschreitende Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse (Betazellen) mit der Folge eines totalen Insulinmangels
Typ-2 Diabetes
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Ist eine verminderte Insulinempfindlichkeit von Gewebe in Kombination mit einer zeitlich verzögerten oder eingeschränkten Insulinproduktion. Dies hat einen Insulinmangel zur Folge in Verhältnis zur Glukosemenge (relativer Insulinmangel)
Therapie:
Typ-1 Diabetes
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Wegen fehlendem körpereigenem Insulin helfen nur lebenslange Insulin Spritzen zum Ausgleich
Typ-2 Diabetes
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Eine normalisierung der Blutzuckerwerte bei leicht erhöhten Werten wird oft durch die Umstellung der Ernährung und ausreichender körperlicher Aktiviät oder blutzuckersenkende Medikamente erreicht.
Wird nicht mehr ausreichend Insulin produziert, hilft nur eine wie bei Typ-1 Diabetes die Insulintherapie
Selbsthilfe:
Diabetesschulung (falls man betroffen ist)
ärztliche Kontrolluntersuchungen damit Folgeerkrankungen früher bzw. rechtzeitig erkannt werden
